Valtenesi, eine Entdeckung für Genieß

Valtenesi, eine Entdeckung für Genieß

Die Gegend rund um den Gardasee ist reich an reizvollen Landschaften, typisch italienischen Dörfern und einer üppigen Fauna. Doch meist konzentrieren sich die Touristen auf die Bereiche, die direkt an den See anschließen. Ein Beispiel dafür, wie sehr es sich lohnen kann das Hinterland zu erkunden, ist das Gebiet Valtenesi.

Am Südwestufer, zwischen Desenzano del Garda und Salò, erstreckt sich die aus Gletschermoränen entstandene Hügellandschaft, das Valtenesi. Bereits die Römer erkannten, welche Anbaumöglichkeiten sich hier bieten. Der Rotwein Gropello wurde bereits von den Römern kultiviert. Nach wie vor sind die klimatischen Bedingungen hier ideal für den Weinbau. Weder im Sommer, noch im Winter gibt es drastische Temperaturunterschiede. Die Feuchtigkeit des Sees verhindert auch im Hochsommer die Gefahr zu großer Trockenheit.

Heute gehören zum Valtenesi vier Gemeinden: Padenghe sul Garda,Moniga del Garda, Manerba del Garda, San Felice del Benaco, Puegnago del Garda,Polpenazze del Garda und Soiano del Lago. In den zahlreichen ursprünglichen und intakten Dörfern hat sich die kulinarische Tradition erhalten.

Kulturell zieht die Burgruine Manerba del Garda viele Besucher an. Weitere beliebte Ziele sind das Schloss von Padenghe sul Garda oder Soiano del Lago. Selbstverständlich sind auch die unzähligen Kirchen sehenswert.

​Genießertouren durch das Valtenesi
Wie kaum eine andere Gegend, ist das Valtenesi dazu geeignet, ausgedehnte Erkundungsfahrten zu unternehmen. Allein die Fahrt auf den atemberaubenden Strecken, die immer wieder beeindruckende Blickwinkel bieten, sind den Aufwand wert. Hinter fast jeder Kurve entdeckt man hier eines der unzähligen Weingüter. Ein Abstecher lohnt sich fast immer. Besonders der oben erwähnte Groppello ist eine Entdeckung. Ein ursprünglicher und charaktervoller Tropfen mit sonnigem Gemüt.

Nebenbei lässt sich hier noch ein Vorrat besten Olivenöls besorgen. Häufig wird am Wegrand auch frisches Obst angeboten. Die Preise für diese Qualitätserzeugnisse sind in der Direktvermarktung meist viel günstiger, als im Supermarkt. Außerdem kommt man auf diese Weise so viel besser in Kontakt mit den Einheimischen.